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SEW 550 Stähle für größere Schmiedestücke – Gütevorschriften, 4. Ausgabe, Dezember 2024 SEW 550 behandelt Stähle vor allem für den allgemeinen Maschinenbau, die zur Herstellung größerer freiformgeschmiedeter Bauteile im vergüteten oder normalgeglühten Zustand verwendet werden. (SEW 555 gilt für die Energietechnik). Die Erstausgabe von SEW 550 wurde 1951 veröffentlicht; es folgten die Ausgaben 1957 und 1976. Danach entwickelten sich ISO 683-2 und DIN EN 10250 (1999), die sich hinsichtlich der Werkstoffsorten und Werkstoffkennwerte von SEW 550 unterscheiden. Der Wanddickenbereich reicht von 160 bis 750 (1000) mm. SEW 550 spezifiziert die chemische Zusammensetzung, Beprobung, mechanische Kennwerte (in den Probenlagen L, T und Q) sowie Prüfung und Dokumentation. Anhang A enthält Formeln zur Berechnung der relevanten Wärmebehandlungsdurchmesser. Neu in SEW 550 ist das Kriterium zur Durchvergütbarkeit. Gegenüber der 3. Ausgabe 1976 wurden 7 Werkstoffe hinzugefügt und 2 gestrichen. Dieses SEW liegt erstmals in englischer Übersetzung vor. Ausgabe: Dezember 2024
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Hochfester Stahlguss mit guter Schweißeignung - Technische Lieferbedingungen Ausgabe: 01.12.2017 Dieses Werkstoffblatt gilt für Gussstücke mit größten maßgebenden Wanddicken zwischen 30 und 500 mm aus den Vergütungsstahlgusssorten nach Tabelle 1. Die Gussstücke werden vorzugsweise im Anlagen- und Maschinenbau, im Fahrzeug- und Kranbau, in der Offshore-Technik sowie im Grubenausbau verwendet.
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SEW 605: Die Gewichtsreduzierung von Fahrzeugkomponenten hat zu filigraneren Bauteilen und der Verwendung von hochfesten Materialien geführt. Herkömmliche Lösungen mit Vergütungsstählen erfüllen nicht immer alle Wünsche hinsichtlich technischer Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit. Kontinuierlich abgekühlte bainitische Stähle, wie sie infolge einer Warmumformung im Austenitbereich hergestellt werden können, sind teilweise deutlich besser in der Lage, die genannten Aspekte miteinander zu verbinden, was im letzten Jahrzehnt zu einer erfolgreichen Einführung solcher Komponenten im Automobil geführt hat. Dieser Trend spiegelt sich in einer Vielzahl von kommerziell erhältlichen Stabstahl- und Walzdrahterzeugnissen wider. Um die erforderliche Härtbarkeit zu gewährleisten, zeichnen sich diese Erzeugnisse durch erhöhte Mangangehalte aus, manchmal auch in Kombination mit Chrom, Molybdän und Nickel. Solche Stähle werden heute in keiner bestehenden Werkstoffnorm beschrieben. Das vorliegende Stahl-EisenWerkstoffblatt bietet den Kunden eine allgemeine Beschreibung dieser neuen Stahlklasse. Bei natürlich abgekühlten Stahlerzeugnissen variiert die Abkühlgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Teilegeometrien (oder Stabstahldurchmessern). Um konstante Eigenschaften einstellen zu können, wird die Stahlzusammensetzung (insbesondere der Mangan- und Chromgehalt) an die jeweiligen natürlichen Abkühlgeschwindigkeiten angepasst. Auch wenn das beschriebene Stahlkonzept bereits lange etabliert ist und wesentliche Patente bereits ausgelaufen sind, sind einige kommerziell verfügbare Stähle für bestimmte Prozesse speziell modifiziert und dabei durch Patentanmeldungen geschützt.
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