
Zur betrieblichen Prüfung der Härtbarkeit von Stählen werden mehrere Verfahren angewendet, die sich vor allem hinsichtlich des Abkühlverlaufes in dem zu prüfenden Werkstoffvolumen unterscheiden und deren besonderer …
Zur betrieblichen Prüfung der Härtbarkeit von Stählen werden mehrere Verfahren angewendet, die sich vor allem hinsichtlich des Abkühlverlaufes in dem zu prüfenden Werkstoffvolumen unterscheiden und deren besonderer Anwendungsbereich sich demgemäß jeweils auf Stähle mit einer bestimmten Härtbarkeit (Aufhärtbarkeit und besonders Einhärtbarkeit) erstreckt. So hat der übliche Stirnabschreckversuch seinen spezifischen Anwendungsbereich bei den niedrig legierten Stählen.
Für die Prüfung der Härtbarkeit unlegierter Stähle, also von Stählen mit verhältnismäßig geringer Einhärtbarkeit, ist der übliche Stirnabschreckversuch (siehe DIN 50 191) nicht mehr hinreichend geeignet. In vielen Fällen will man sich auch nur über den Härtungszustand an der Oberfläche oder im Kern von Werkstücken Aufschluß verschaffen oder man möchte den günstigsten Bereich der Härtetemperaturen ermitteln. Für solche Prüfungen ist die Anwendung der sogenannten Härtebruchprobe vorgesehen.
Dieses Prüfblatt beschreibt die Härtebruchprobe und die — verhältnismäßig wenig aufwendigen — Prüfungen, die sich mit ihr vornehmen lassen.
Ebenso wie der Stirnabschreckversuch sind auch die Prüfungen mit der Härtebruchprobe nur für die Anwendung bei Edelstählen bestimmt, und zwar bevorzugt bei unlegierten Bau- und Werkzeugstählen.
Wegen der in diesem Prüfblatt verwendeten ‚Fachausdrücke für die Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen‘ siehe DIN 17 014 (Neuausgabe demnächst).

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Ermittlung von Formeln durch multiple Regression zur Berechnung der Härtbarkeit im Stirnabschreckversuch aus der chemischen Zusammensetzung von Stählen Veröffentlichung: Juni 2004
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Bestimmung der Sprödbruch-Übergangstemperatur FATT und anderer kennzeichnender Größen In Ergänzung zur DIN EN 10045-1 beschreibt dieses Stahl-Eisen-Prüfblatt die Bestimmung der FATT (Fracture Appearance Transition Temperature) und erläutert die Auswertung der Ergebnisse. Das vorliegende Stahl-Eisen-Prüfblatt gilt für geschmiedete Stähle insbesondere nach SEW 555 und soll zur Vereinheitlichung der Versuchsauswertung beitragen. Eine Anwendung auf andere Produktgruppen ist zulässig. Die Kenntnis der FATT-Werte hilft bei der Einschätzung des duktilen Verhaltens der Stahlsorten. Zusammen mit diesem Stahl-Eisen-Prüfblatt ist eine Software verfügbar, mit der die Kennwerte und Parameter berechnet werden können.
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Aufstellung von Zeit-Temperatur-Umwandlungsschaubildern für Eisenlegierungen 4. Auflage, Oktober 2024 Ein ZTU-Schaubild macht Aussagen über die Gefügeentwicklung eines Stahls bei der Verarbeitung oder der Wärmebehandlung. Dieses Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) enthält Richtlinien für das Aufstellen derartiger Schaubilder. Die verschiedenen Typen dieser Schaubilder werden dargestellt. Angegeben werden Probenauswahl und -vorbereitung, Versuchsdurchführung und Regeln zur Darstellung der Versuchsergebnisse. In einem Anhang sind Beispiele für verschiedene Schaubilder dargestellt. Gegenüber der 3. Ausgabe wurden folgende wesentliche Änderungen vorgenommen: Dieses SEP liegt erstmals in englischer Übersetzung vor. Es wurde auf eine klarere Darstellung geachtet, z.B. für die Lehre. Veröffentlichung der 4. Auflage: Oktober 2024
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