
Der Fallgewichtsversuch nach W. S. Pellini wird bei der Untersuchung der Sprödbruchneigung von Stählen zur vergleichenden Beurteilung des Rißauffangverhaltens angewendet. Dreipunkt-Biegeproben mit Rechteckquerschnitt …
Der Fallgewichtsversuch nach W. S. Pellini wird bei der Untersuchung der Sprödbruchneigung von Stählen zur vergleichenden Beurteilung des Rißauffangverhaltens angewendet.
Dreipunkt-Biegeproben mit Rechteckquerschnitt und einer auf der Zugseite in der Mitte der Probenoberfläche aufgebrachten Strichraupe werden durch eine frei fallende Masse derart beansprucht, daß innerhalb einer vorgeschriebenen Gesamtdurchbiegung in der Strichraupe ein Sprödbruch ausgelöst wird. Durch geeignete Hilfsmaßnahmen wird verhindert, daß die vorgeschriebene Gesamtdurchbiegung überschritten wird. Ermittelt wird, ob sich der in der Strichraupe von einer künstlichen Kerbe ausgelöste Sprödbruch bis zu einer der beiden Seitenflächen der Probe ausbreitet oder ob er zuvor aufgefangen wird. Breitet sich der Bruch bis zu einer oder bis zu beiden Seitenflächen aus, gilt die Probe als gebrochen.
Diejenige Temperatur, bei der eine Probe noch bricht, während bei 5K höherer Prüftemperatur zwei weitere Proben des gleichen Werkstoffes nicht mehr brechen, wird als NDT-Temperatur’ bezeichnet und stellt einen Kennwert für das Rißauffangverhalten unter den angewendeten Prüfbedingungen dar).
Im Fallgewichtsversuch nach W. S. Pellini ist entweder
a) der Nachweis zu führen, daß die NDT-Temperatur niedriger oder höchstens gleich einer bestimmten Temperatur ist, oder es ist
b) der genaue Wert der NDT-Temperatur zu ermitteln.

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Schlagbiegeprobe, Beschreibung und Probenvorbereitung Veröffentlichung: April 1990 In Ergänzung der DIN 50 115 - Kerbschlagbiegeversuch — soll mit diesem Stahl-Eisen-Prüfblatt die bisher nicht genormte Schlagbiegeprobe beschrieben und die Probenvorbereitung dargestellt werden. Das vorliegende Stahl-Eisen-Prüfblatt gilt für alle gängigen Werkzeugstähle, bevorzugt für die, die mit Einbauhärten zwischen 40 und ca. 55 HRC zum Einsatz gelangen, und soll zur Vereinheitlichung der Versuchsbedingungen und -durchführung beitragen.
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Aufschweißbiegeversuch Veröffentlichung: Juni 1996
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Ermittlung mechanischer Eigenschaften an gefügten Blechwerkstoffen im Zugversuch bei hohen Prüfgeschwindigkeiten Veröffentlichung: August 2013 In vielen Fällen unterscheidet sich die mechanische Belastbarkeit gefügter Strukturen von den Eigenschaften der Einzelteile. Dies hängt damit zusammen, dass an Fügestellen nicht nur die Werkstoffeigenschaften der Einzelteile, sondern auch die Eigenschaften der Verbindungen selbst einen großen Einfluss auf das mechanische Verhalten der Struktur haben. Bestimmte Fügeverfahren haben darüber hinaus einen erheblichen Einfluss auf die Werkstoffeigenschaften im Bereich der Fügestelle. Für die Beurteilung der Crashsicherheit von Fahrzeugen sind Daten über das Verhalten der Fügestellen bei hohen Verformungsgeschwindigkeiten erforderlich, um das Bauteilverhalten korrekt zu beschreiben. Zur Beschreibung des Bauteilverhaltens bei dynamischer Belastung, d. h. bei Abzugsgeschwindigkeiten über 0,1 m/s, werden mit diesem Prüfblatt die quasistatisch nach SEP 1220 [1] und den darin zitierten Normen beschriebenen Vorgehensweisen entsprechend ergänzt. Ebenfalls berücksichtigt wurden die Festlegungen in SEP 1230 [8] für dynamische Zugversuche.
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