
Dieses Prüfblatt legt ein Verfahren zur Ermittlung des Einflusses der Schweißbedingungen und gegebenenfalls einer nachfolgenden Wärmebehandlung auf die Zähigkeit in der Wärmeeinflußzone von Mehrlagenverbindungen mittels …
Dieses Prüfblatt legt ein Verfahren zur Ermittlung des Einflusses der Schweißbedingungen und gegebenenfalls einer nachfolgenden Wärmebehandlung auf die Zähigkeit in der Wärmeeinflußzone von Mehrlagenverbindungen mittels des Kerbschlagbiegeversuches fest.
Das Verfahren besteht in der Herstellung einer Reihe von Stumpfstoß-Schweißverbindungen der zu beurteilenden Stahlsorte unter systematisch veränderten Schweißbedingungen, ausgedrückt durch die Abkühlzeit tas”. Für jede Schweißverbindung wird die Kerbschlagarbeit-Temperatur-Kurve des Grobkornbereiches der Wärmeeinflußzone ermittelt. Änderungen der den Kerbschlagarbeit-Temperatur-Kurven entnommenen Übergangstemperaturen kennzeichnen quantitativ die Reaktion des Stahles auf eine Änderung der Schweißbedingungen. Der Vergleich mit den Werten der entsprechenden Übergangstemperaturen des Stahles im Lieferzustand zeigt, wie der Stahl auf die thermische Beanspruchung beim Schweißen reagiert. Sinngemäß in gleicher Weise wird vorgegangen, wenn der Einfluß einer Wärmebehandlung nach dem Schweißen auf die Zähigkeit in der Wärmeeinflußzone ermittelt werden soll.
Das Prüfergebnis dient als Entscheidungshilfe bei der Werkstoffauswahl und bei der Festlegung von Schweißbedingungen, mit denen vorgegebene Anforderungen an die Zähigkeit der Wärmeeinflußzone erfüllt werden können.

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Ermittlung des Einflusses der Schweißbedingungen auf die Zähigkeit in der Wärmeeinflußzone von Einlagenschweißungen Veröffentlichung: Januar 1986 Dieses Prüfblatt legt ein Verfahren zur Ermittlung des Einflusses der Schweißbedingungen und gegebenenfalls einer nachfolgenden Wärmebehandlung auf die Zähigkeit in der Wärmeeinflußzone von Einlagenschweißungen mittels des Kerbschlagbiegeversuches fest. Die Wärmeeinflußzone von Einlagenschweißungen unterscheidet sich von der Wärmeeinflußzone von Mehrlagenverbindungen im wesentlichen dadurch, daß sie keine Gefügebereiche aufweist, die beim Schweißen nachfolgender Raupen angelassen oder umgekörnt wurden. Die Wärmeeinflußzone von Einlagenschweißungen kann infolgedessen eine geringere Zähigkeit aufweisen als die von Mehrlagenverbindungen. Das Verfahren besteht darin, daß auf Platten der zu beurteilenden Stahlsorte einzelne Schweißraupen unter systematisch veränderten Schweißbedingungen, ausgedrückt durch die Abkühlzeit tgs”, aufgetragen werden. Für jede Schweißraupe wird die Kerbschlagarbeit-Temperatur-Kurve des Grobkornbereiches der Wärmeeinflußzone ermittelt. Änderungen der den Kerbschlagarbeit-Temperatur-Kurven entnommenen Übergangstemperaturen kennzeichnen quantitativ die Reaktion des Stahles auf eine Änderung der Schweißbedingungen. Der Vergleich mit den Werten der entsprechenden Übergangstemperaturen der Kerbschlagarbeit des Stahles im Lieferzustand zeigt, wie der Stahl auf die thermische Beanspruchung beim Einlagenschweißen reagiert.
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Ermittlung des Einflusses der Schweißbedingungen auf den Höchstwert der Härte in der Wärmeeinflußzone von Schweißverbindungen Veröffentlichung: Januar 1986 Dieses Prüfblatt legt ein Verfahren zur Ermittlung des Einflusses der Schweißbedingungen und gegebenenfalls einer nachfolgenden Wärmebehandlung auf den Höchstwert der Härte in der Wärmeeinflußzone von Schweißverbindungen fest. Zu unterscheiden ist, ob der Höchstwert der Härte in der Wärmeeinflußzone einer Einlagenschweißung oder einer Mehrlagenverbindung zu ermitteln ist. Die Wärmeeinflußzone einer Einlagenschweißung unterscheidet sich von der Wärmeeinflußzone einer Mehrlagenverbindung im wesentlichen dadurch, daß sie keine Gefügebereiche aufweist, die beim Schweißen nachfolgender Raupen angelassen wurden. Die Wärmeeinflußzone einer Einlagenschweißung kann infolgedessen höhere Werte der Härte aufweisen als die Wärmeeinflußzone einer Mehrlagenverbindung. Das Verfahren besteht darin, daß Platten der zu beurteilenden Stahlsorte unter systematisch veränderten Schweißbedingungen, ausgedrückt durch die Abkühlzeit tes”, im Fall der — Einlagenschweißung mit einzelnen Raupen versehen und im Fall der — Mehrlagenschweißung als Stumpfstoß geschweißt werden. Für jede Schweißung wird an einem Querschliff entlang einer Meßreihe, die parallel zur Plattenoberfläche durch die Wärmeeinflußzone führt, in bestimmten Abständen die Vickershärte HV 10 oder vorzugsweise HV5 gemessen. Der Mittelwert der drei größten in der Wärmeeinflußzone gemessenen Einzelwerte der Härte wird als Höchstwert angegeben.
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Beurteilung der Schweißeignung von Elektroblechbeschichtungen auf kaltgewalztem, nicht kornorientiertem, schlußgeglühtem Elektroblech und -band nach dem Wolfram-Inert-Gas(WIG)-Schweissverfahren Veröffentlichung: Juni 1995 Anstelle des Klammerns oder Nietens von Stanzteilepaketen aus isoliertem Elektroblech findet zunehmend das WIG-Schutzgasschweißen Anwendung. Das Prüfverfahren dient der Beurteilung der Schweißeignung von Stanzteilepaketen aus isoliertem Elektroblech und -band. Beim WIG-Schweißen brennt zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Stanzteilepaket ein elektrischer Lichtbogen. Um die Wolframelektrode und das flüssige Schmelzbad vor Oxidation zu schützen, wird durch den Lichtbogenbrenner ein inertes Schutzgas zugeführt.
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Prüf- und Dokumentationsrichtlinie für die Fügeeignung von Feinblechen aus Stahl – Teil 3: Laserstrahlschweißen. 2. Ausgabe April 2025 Mit den in diesem Stahl-Eisen-Prüfblatt (SEP) festgelegten Prüfmethoden wird die Eignung von Stahlfeinblechen im Automobilbau für das Fügeverfahren Laserstrahlschweißen ermittelt. Beschrieben werden Probenvorbereitung, Prüfbedingungen, Bestimmung der Qualitätsgrenzen, das Prüfverfahren selbst (durchgehende und gesteppte Überlappverbindungen), zerstörende und zerstörungsfreie Prüfungen, sowie die Dokumentation der Ergebnisse. Beispiel-Diagramme für die Prüfung und Vorlagen für die Auswertung der Ergebnisse sind beigefügt. Veröffentlichung: April 2025
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