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Kaltscherbarkeit von Langprodukten aus Stahl, Beiblatt 2: Scherfehlerkatalog A, anlagentechnische Ursachen Veröffentlichung: August 2010
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Kaltscherbarkeit von Langprodukten aus Stahl, Beiblatt 3: Scherfehlerkatalog W, werkstofftechnische Ursachen Publication: August 2010
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Kaltscherbarkeit von Langprodukten aus Stahl, komplett incl. Beiblätter 1-3 Publication: August 2010 Dieses Merkblatt betrachtet die Kaltscherbarkeit (Eignung zum Scheren) sowie die anlagentechnischen und werkstofftechnischen Einflussgrößen auf das Ergebnis des Schervorgangs. Es wird eine Einteilung der Stahlgruppen nach ihrer Kaltscherbarkeit vorgenommen. Maßnahmen zur Verbesserung der Kaltscherbarkeit und zur Vermeidung von typischen Scherfehlern werden dargestellt.
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Zylinderstauchversuch zur Ermittlung von Kaltfliesskurven Veröffentlichung: August 1986 Im Zylinderstauchversuch wird ein zylindrischer Probenkörper durch eine über die Stirnflächen aufgebrachte Druckbeanspruchung axial gestaucht. Aus den gemessenen Werten von Druckkraft und Änderung der Höhe des Probenkörpers wird die Fließkurve ermittelt, die den Zusammenhang zwischen Fließspannung und Umformgrad darstellt." Dabei ist jedoch zu beachten, daß die Fließspannung nicht nur vom Werkstoff und vom Umformgrad, sondern auch von der Umformgeschwindigkeit und auch von der Temperatur abhängt. Die Kaltfließkurve beschreibt den Zusammenhang von Fließspannung und Umformgrad bei Umformvorgängen, bei denen der Probe weder vor, noch während des Umformvorganges von außen Wärme zugeführt wird. Als Folge der in Wärme umgewandelten Umformarbeit tritt jedoch während des Umformvorganges ein Anstieg der Probentemperatur ein, deren Einfluß auf die Fließspannung berücksichtigt werden muß. Bei genügend kleinen Umformgeschwindigkeiten (p <0,01 s’') erhält man im kontinuierlichen Stauchversuch eine isotherme Fließkurve. Bei höheren Umformgeschwindigkeiten kann die entstehende Umformwärme nicht schnell genug in die Stauchwerkzeuge abgeleitet werden, und man erhält polytrope oder adiabatische Fließkurven. Quasiisotherme Fließkurven können bei höheren Umformgeschwindigkeiten nur in diskontinuierlichen Versuchen mit hinreichend kleinen Schritten ermittelt werden, bei denen die Probe in den Pausenzeiten wieder auf Raumtemperatur abkühlen kann.
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