
Das Bolzenschweißen wird in den verschiedensten industriellen Fertigungsbereichen mit gutem Erfolg eingesetzt. Zur Erhöhung der Bauteilsicherheit werden auch an die Schweißverbindungen ständig steigende Anforderungen …
Das Bolzenschweißen wird in den verschiedensten industriellen Fertigungsbereichen mit gutem Erfolg eingesetzt. Zur Erhöhung der Bauteilsicherheit werden auch an die Schweißverbindungen ständig steigende Anforderungen bezüglich der Qualität und Gleichmäßigkeit gestellt. Diese Anforderungen können nur dann erfüllt werden, wenn die Wirkungen der Einflußgrößen erforscht sind und die Geräte zum Schweißen, Messen und Regeln aufgrund dieser Erkenntnisse verbessert oder neu entwickelt werden. Zur Lösung dieser Aufgaben wurde im Auftrag der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. und mit finanzieller Förderung durch den Bundesminister für Forschung und Technologie (BMFT), Bonn, die vorliegende Forschungsarbeit in der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt, München unter der Leitung von Herrn Dr.-Ing. W.
Welz durchgeführt. Es handelt sich um die Weiterführung der im ersten Teil des Forschungsprojektes 79 behandelten Thematik. In der ersten Arbeit wurde eine rechnergesteuerte Bolzenschweißanlage mit genauer und reproduzierbarer Hub- und Eintauchbewegung entwickelt. Die Fehleranf älligkeit konnte wesentlich verringert werden. Die vorliegende Untersuchung hatte das Ziel, die gewonnenen Erkenntnisse zu vervollständigen und in die Praxis zu übertragen. Die Ergebnisse sind als Grundlage für die Neuentwicklung einer Bolzenschweißpistole von besonderem praktischen Wert. Weitere Informationen zum gleichen Themenkomplex sind in den bereits abgeschlossenen Forschungsarbeiten der Studiengesellschaft P 26 "Untersuchungen über die Anwendbarkeit des Bolzen¬ schweißens bei wetterfesten und hochfesten Baustählen" und P 80 "Untersuchungen über die Anwendbarkeit des Bolzen¬ schweißens mit Hubzündung beim Schweißen verzinkter Stahlbleche" enthalten. Veröffentlichung: 1983

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P 44 - Fahrwege in Stahlbauweise für die EMS-Kurzstator- und Langstator-Version Auf dem Gebiet der Entwicklung von elektro-magnetischen Schwebebahnen ist die Bundesrepublik Deutschland führend. Die Forschungsförderung für die elektro-magnetischen Schwebebahnen erfolgt durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie. Die Fahrwege für die elektro-magnetischen Schwebebahnen beanspruchen im Ausführungsfalle den größten Anteil an den Investitionskosten; daher wird der Entwicklung der Fahrwege besondere Bedeutung beigemessen. Die Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. hat die vorliegende Forschungsarbeit mit gefördert, um günstige Fahrwege für elektro-magnetische Schwebebahnen in Stahlbauweise unter Einbeziehung aller Möglichkeiten des modernen Stahlbaus zu erarbeiten. Durch diese Forschungsarbeit konnten alle erforderlichen Fahrbahnentwicklungen in Stahlbauweise in sinnvoller Ergänzung zu den vom Bundesministerium für Forschung und Technologie geförderten Arbeiten zu einem erfolgreichen Abschluß gebracht werden. Die Forschungsarbeit gibt gleichzeitig einen zusammenfassenden Überblick über den Stand der Entwicklung der Fahrwege Ende des Jahres 1977. Für Studienzwecke und weitere Entwicklungen kann ein Rückgriff darauf eine wertvolle Hilfe sein. Elemente der Ergebnisse dieser Untersuchungen haben auch bei der ersten anwendungsnahen Versuchsstrecke aus Stahl bei der Internationalen Verkehrsausstellung in Hamburg 1979 Anwendung gefunden. Es ist zu erwarten, daß die in dieser Forschungsarbeit aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten für Schienenübergänge, insbesondere bei Brücken großer Spannweite, für zukünftige Anwendungsfälle von Interesse sein werden. Die Forschungsarbeit wurde im Auftrag der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. von den Firmen Thyssen-Klönne MAN Werk Gustavsburg Mannesmannröhren-Werke in einem gemeinsamen Forschungsprojekt durchgeführt. STUDIENGESELLSCHAFT FÜR ANWENDUNGSTECHNIK VON EISEN UND STAHL e.V. Veröffentlichung: 1977 Autoren: Dipl.-Ing. Dr. techn. F. Tschemmernegg, Dr.-Ing. W. Moheit, Dipl.-Ing. D. Dutta, Dipl.-Ing. J. Krampen
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P 42 - Untersuchungen zum Tragverhalten von durchlaufenden Stahlprofilblech/Beton-Verbundplatten mit Stahlprofil/Beton-Verbundunterzügen und zum Brandverhalten von einfeldrigen Stahlprofilblech/Beton-Verbundplatten Veröffentlichung: 1979 Autoren: Prof. Dr.-Ing. O. Jungbluth, Dr.-Ing. K. Berner
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P 27 - Einfluß von Kriechen und Schwinden des Betons auf die Tragfähigkeit von aus betonierten Hohlprofilstützen Veröffentlichung: 1979 Autoren: Prof. Dr.-Ing. K. Roik, Dr.-Ing. H. Bode, Dipl.-Ing. R. Bergmann
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P 26 - Untersuchungen über die Anwendbarkeit des Bolzenschweißens bei wetterfesten und hochfesten Baustählen Das Bolzenschweißen hat sich in vielen Industriezweigen und besonders im Bauwesen als wirtschaftliches Verbindungsverfahren bewährt. Im Stahlhoch- und Brückenbau wird das Bolzenschweißen bei Verbundkonstruktionen zur Befestigung von Kopfbolzendübeln benutzt, die zur Aufnahme der Schubkräfte zwischen Stahl und Beton dienen. Dabei wurden bisher hauptsächlich die Baustähle St 37 und St 52 eingesetzt. Die Forderungen des Stahlbaus nach Werkstoffen mit verbesserten Korrosions- und erhöhten Festigkeitseigenschaften haben zur Entwicklung wetterfester und höherfester Feinkornbaustähle geführt. Diese Stähle gestatten, die Vorteile des Leichtbaus - Gewichtseinsparung und Wanddickenverminderung - voll auszunutzen, wenn es gelingt, die Probleme der Verbindungstechnik zu lösen. Da über das Bolzenschweißen wetterfester und hochfester Feinkornbaustähle keine ausreichenden Erfahrungen vorlagen, wurde im Auftrag der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. und mit finanzieller Förderung durch die Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungsvereinigungen (AIF) e.V., Köln, die vorliegende Forschungsarbeit von Herrn Prof. Dr.-Ing. F. Eichhorn, Institut für Schweißtechnische Fertigungsverfahren (ISF) an der TH Aachen und Herrn Dipl.-Ing. H.W. Langenbahn, ebenfalls ISF, durchgeführt. In den Untersuchungen konnte nachgewiesen werden; daß bei sorgfältiger Schweißvorbereitung und Wahl geeigneter Schweißparameter - trotz hoher Härten in der wärmebeeinflußten Zone der Bolzenschweißung - kein Versagen der Schweißverbindungen bei statischer Belastung auftrat. Die positiven Ergebnisse ermutigen, auf diesem Gebiet weiterzuarbeiten, um den umfassenden Nachweis der Verwendbarkeit des Bolzenschweißens für derartige Stahlwerkstoffe im Bauwesen zu erbringen. In diesem Zusammenhang sei auf die neuen Projekte P 79 "Untersuchungen zur Verringerung der Fehleranfälligkeit beim Bolzenschweißen mit Hubzündung" und P 80 "Untersuchungen über die Anwendbarkeit des Bolzenschweißens mit Hubzündung beim Schweißen verzinkter Stahlbleche" hingewiesen, die von der Studiengesellschaft bei der SLV München bzw. der TH Aachen in Auftrag gegeben wurden und z.Zt. durchgeführt werden. STUDIENGESELLSCHAFT FÜR ANWENDUNGSTECHNIK VON EISEN UND STAHL e.V. Veröffentlichung: 1979 Autoren: Prof. Dr.-Ing. F. Eichhorn
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