
Bei biegebeanspruchten Trägern mit beispielsweise I-Querschnitt besteht die Gefahr des seitlichen Ausweichens. Der für solche Fälle erforderliche exakte statische Nachweis ist sowohl schwierig als auch langwierig. Er …
Bei biegebeanspruchten Trägern mit beispielsweise I-Querschnitt besteht die Gefahr des seitlichen Ausweichens. Der für solche Fälle erforderliche exakte statische Nachweis ist sowohl schwierig als auch langwierig. Er wird deshalb durch die Praxis in der Regel unter Zugrundelegung weitgehender Vereinfachungen durchgeführt. Damit liegt er zwar auf der sicheren Seite, schöpft aber die im Tragwerk vorhandenen Sicherheitsreserven im allgemeinen nur ungenügend aus. Die hier vorliegende Arbeit soll den bisher notwendigen Aufwand für theoretische Biegedrillknick-Untersuchungen wesentlich vereinfachen helfen. Außerdem soll der Bereich, für den ein Biegedrillknicknachweis erforderlich ist, vorteilhaft eingeschränkt, sowie der übrigbleibende Bereich einer wirtschaftlichen Bemessung erschlossen werden.
Um zu den gewünschten vereinfachenden Berechnungsrespektive Bemessungsverfahren zu kommen, wurden die in umfangreichen Versuchsreihen ermittelten Ergebnisse solchen, über aufwendige EDV-Programme ermittelten theoretischen Werten vergleichsweise gegenübergestellt, um zu vereinfachenden Berechnungsverfahren zu kommen. Damit ist ein bemerkenswerter Beitrag zur Rationalisierung der Bemessungsarbeit und zur gleichzeitigen Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Stahls geleistet worden. Dies gilt sowohl für den Stahlbau selbst, als auch für alle anderen Industriezweige, die mit diesen Problemen konfrontiert werden. Das Forschungsvorhaben wurde durch das ''Fachgebiet Stahlbau" am Institut für Baukonstruktionen und Festigkeit der Technischen Universität Berlin im Auftrag der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. mit finanzieller Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Industrieller Forschungsvereinigungen e.V. Köln, (AIF) durchgeführt. STUDIENGESELLSCHAFT FÜR ANWENDUNGSTECHNIK VON EISEN UND STAHL e.V.

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P 44 - Fahrwege in Stahlbauweise für die EMS-Kurzstator- und Langstator-Version Auf dem Gebiet der Entwicklung von elektro-magnetischen Schwebebahnen ist die Bundesrepublik Deutschland führend. Die Forschungsförderung für die elektro-magnetischen Schwebebahnen erfolgt durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie. Die Fahrwege für die elektro-magnetischen Schwebebahnen beanspruchen im Ausführungsfalle den größten Anteil an den Investitionskosten; daher wird der Entwicklung der Fahrwege besondere Bedeutung beigemessen. Die Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. hat die vorliegende Forschungsarbeit mit gefördert, um günstige Fahrwege für elektro-magnetische Schwebebahnen in Stahlbauweise unter Einbeziehung aller Möglichkeiten des modernen Stahlbaus zu erarbeiten. Durch diese Forschungsarbeit konnten alle erforderlichen Fahrbahnentwicklungen in Stahlbauweise in sinnvoller Ergänzung zu den vom Bundesministerium für Forschung und Technologie geförderten Arbeiten zu einem erfolgreichen Abschluß gebracht werden. Die Forschungsarbeit gibt gleichzeitig einen zusammenfassenden Überblick über den Stand der Entwicklung der Fahrwege Ende des Jahres 1977. Für Studienzwecke und weitere Entwicklungen kann ein Rückgriff darauf eine wertvolle Hilfe sein. Elemente der Ergebnisse dieser Untersuchungen haben auch bei der ersten anwendungsnahen Versuchsstrecke aus Stahl bei der Internationalen Verkehrsausstellung in Hamburg 1979 Anwendung gefunden. Es ist zu erwarten, daß die in dieser Forschungsarbeit aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten für Schienenübergänge, insbesondere bei Brücken großer Spannweite, für zukünftige Anwendungsfälle von Interesse sein werden. Die Forschungsarbeit wurde im Auftrag der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. von den Firmen Thyssen-Klönne MAN Werk Gustavsburg Mannesmannröhren-Werke in einem gemeinsamen Forschungsprojekt durchgeführt. STUDIENGESELLSCHAFT FÜR ANWENDUNGSTECHNIK VON EISEN UND STAHL e.V. Veröffentlichung: 1977 Autoren: Dipl.-Ing. Dr. techn. F. Tschemmernegg, Dr.-Ing. W. Moheit, Dipl.-Ing. D. Dutta, Dipl.-Ing. J. Krampen
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P 36 - Untersuchung des Geräuschverhaltens von Stahlüberbauten in Fachwerkbauweise aus offenen und geschlossenen Hohlprofilen Veröffentlichung: 1977 Autoren: Dr. rer. nat. A. Schommer, Lic. fis. G. Volberg
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P 21 - Stahlkonstruktionen in Fachwerksbauweise für spurgebundenen Schnellverkehr Veröffentlichung: 1977 Autoren: o.A.
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P 20 - Stahl als bleibendes Sicherungselement beim Bau von Tunneln in offener Bauweise Ausgangspunkt der Uberlegungen, die zur Erteilung dieses Forschungsauftrages führten, war die Tatsache, daß Eisen- bzw. Stahlkonstruktionen seit langem als endgültiges Sicherungselement für bergmännische Tunnelbauweisen Anwendung finden. Dagegen wird für offene Bauweisen bisher fast ausschließlich Stahlbeton verwendet. Aus Angeboten von Sondervorschlägen sind technisch befriedigende Lösungen bekannt, die auch aus Kostensicht durchaus zu Stahlbeton konkurrenzfähig sind. Daß derartige Angebote nicht zur Ausführung kamen, hat sicher auch folgende Begründung: - Stahl für offene Tunnelbauweisen kann nur auf wenige Anwendungsbeispiele verweisen, - Vorschriften, Richtlinien und Empfehlungen gehen kaum auf die Möglichkeiten des Stahls ein, die ausschreibenden und vergebenden Stellen denken nur in Beton, hier sind auch Einwände in Bezug auf Korrosion, Schall und Brand festzustellen, - Vorschriften, Richtlinien und Empfehlungen gehen kaum auf die Möglichkeiten des Stahls ein, die ausschreibenden und vergebenden Stellen denken nur in Beton, hier sind auch Einwände in Bezug auf Korrosion, Schall und Brand festzustellen, - Tiefbaumaßnahmen sind meist typische Projekte der Bauindustrie, diese denkt fast ausschließlich in Beton, - Stahlbauunternehmen sind bezüglich der Vergabe- und Vertragsgepflogenheiten weniger bereit, die Bedingungen und Risiken zu übernehmen. Es gibt sicher noch eine Reihe weiterer mehr oder weniger konkrete Begründungen. Aufgabe des Forschungsauftrags war daher die grundsätzliche Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten von Stahl als bleibendes Sicherungselement beim Bau von Tunneln in offener Bauweise. Diese Arbeit wurde von einem Arbeitskreis der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. betreut. Veröffentlichung: 1977 Autoren: Prof. Dr.-Ing. B. Maidl, Dipl.-Ing. J. Wolter, Dipl.-Ing. H. Droste
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