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P 40 - Untersuchung des Trägerverbundes unter Verwendung von Stahltrapezprofilen mit einer Höhe größer als 80 mm Die Verwendung von Stahlprofilblechen bietet eine Reihe nachweisbarer Vorzüge beim Bau von Geschoßdecken hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Bauzeit und Bauablauf sowie Sicherheit am Bau, gleichgültig, ob sie nur als verlorene Schalung einer Ortbetonplatte, als tragende Stahlprofilblechdecke oder als Feldlängsbewehrung einer Stahlprofilblech-Verbunddecke eingesetzt werden. Ist eine stählerne Tragkonstruktion vorgesehen, kann deren Tragfähigkeit, Steifigkeit und Wirtschaftlichkeit wesentlich verbessert werden, wenn der Beton der - unter Verwendung von Stahlprofilblechen erzeugten - Decke im Verbund mit den Stahlträgern wirkt. Denn durch die optimale Zuordnung von relativ preiswertem, drucksteifem Beton und biege- und zugsteifem Stahl werden sehr leistungsfähige und somit wirtschaftliche Tragwerke realisiert. Die Rippen der Stahlprofilbleche verlaufen üblicherweise senkrecht zum Träger, wodurch wesentliche Unterschiede zwischen dem Trag-, Verformungs- und Versagensverhalten von Stahlprofilblech-Verbundträgern und vergleichbaren Stahlverbundträgern mit Vollbetonplatte auftreten können. Die Auswirkungen von Rippenhöhen bis 3 inch (76 mm) wurden im englischsprachigen Raum seit 15 Jahren intensiv erforscht; die Ergebnisse wurden in den letzten Jahren durch deutsche Untersuchungen bestätigt und für einige Zusatzparameter und Rippenhöhen bis 80 mm ergänzt. Die Ergebnisse dieser sehr praxisnahen Forschungsarbeiten sind in USA bereits normenmäßig fixiert, in Europa wurden sie in die "Europäischen Empfehlungen", die 1975 in Deutschland veröffentlicht wurden, übernommen. Eine allgemein bauaufsichtlich zugelassene Fassung von Regeln zur Bemessung von Stahlprofilblech-Verbundträgern mit Rippenhöhen bis 80 mm ist in Bälde zu erwarten. Sehr bald wurde nun eine Ausweitung des Anwendungsbereiches auf Stahlprofilbleche mit Rippenhöhen bis 125 mm gewünscht. Dies hätte folgende Vorzüge: - Höhere Stahlprofilbleche erlauben größere Decken-Spannweiten bei geringem Materialmehraufwand. - Größere Spannweiten bei Einsatz von Stahlprofilblechen als verlorene Schalung verringern die Zahl der teuren Hilfsunterstützungen beim Betonieren. - Größere Spannweiten bei Einsatz von Stahlprofilblechen als tragendes Deckenelement verringert die Zahl der erforderlichen Stahlträger. - Die für die Eindeckung von Dächern im großindustriellen Maßstab hergestellten gängigen Trapezprofilbleche haben meist Rippenhöhen über 80 mm und wären nun auch zum Bau von Decken in Stahlblech-Verbundtragwerken einsetzbar. - Die bei größeren Rippenhöhen zwangsläufig entstehenden größeren Zellen erlauben eine unbehinderte Durchführung von Leitungen ohne Durchbrüche in den Trägern. Im Auftrage der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.v. wurde die vorliegende Forschungsarbeit von Herrn Prof. Roik, Ordinarius am Institut für Konstruktiven Ingenieurbau der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt. Untersucht wurde das Trag-, Verformungsund Versagensverhalten von Stahlprofilblech-Verbundträgern mit Rippenhöhen zwischen 80 und 125 mm. Die Untersuchungen erfolgten zunächst experimentell an sog. push-out-Prüfkörpern und an 2 Träger-Großversuchen. Die Ergebnisse der Trägerversuche wurden verglichen mit den Ergebnissen von parallel zu den Versuchen laufenden theoretischen Untersuchungen. Wesentliches Ergebnis ist die Unterbreitung von Vorschlägen für praxisgerechte Bemessungsformeln von Dübeltragfähigkeiten in hohen, schlanken Rippen; ferner wurde dargelegt, daß die beobachteten Verformungen und Traglasten mit Hilfe eines Finiten-Element-Programmes mit guter Übereinstimmung dargestellt werden konnten. vorhandene einfache Näherungen aus dem Rippenhöhenbereich 80 mm konnten nicht übernommen werden. Da aufgrund der geringen Zahl von Trägerversuchen Vorschläge für praxisgerechte und einfach handzuhabende Näherungsverfahren nicht angeführt werden konnten, wird in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit weiterführender Untersuchungen betont. STUDIENGESELLSCHAFT FÜR ANWENDUNGSTECHNIK VON EISEN UND STAHL e.V. Veröffentlichung: 1980 Autoren: Prof. Dr.-Ing. K. Roik, Dipl.-Ing. K. E. Bürkner
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P 16 - Zeit- und Dauerfestigkeit von einfach geschweißten Fachwerkknoten aus Rundhohlprofilen Umfangreiche theoretische und praktische Untersuchungen der letzten dreißig Jahre in verschiedenen Industrieländern über die Tragfähigkeit von Fachwerk-Schweißverbindungen aus Rund- und Rechteckhohlprofilen haben gezeigt, daß zur Konstruktion dieser Anschlüsse besondere Kenntnisse über die Regeln richtiger konstruktiver Anordnungen und Gestaltung von Schweißungen erforderlich sind, die über die allgemeinen Stahlbaukonstruktionen aus Blechen und offenen Profilen deutlich hinausgehen. Es sind außer den Spannungen in den Anschlußnähten der Füllstäbe mit dem Gurtstab auch die von der Geometrie der Profile und der Knoten abhängige Steifigkeit und das Verformungsverhalten von großer Bedeutung. Es ist daher bei der Bemessung des Hohlprofilfachwerkes erforderlich, zusätzlich zu der Berechnung der Bauteil- und Schweißnahtspannung nach der Fachwerktheorie auch den geometrischen Bedingungen besondere Beachtung zu schenken. Im Gegensatz zu den Bemessungsaussagen von geschweißten Hohlprofilfachwerkverbindungen unter statischer Beanspruchung, worüber umfangreiche Untersuchungsergebnisse vorliegen und bereits auf der Basis dieser Untersuchungen in einigen Ländern Konstruktionsempfehlungen bzw. -normen ausgearbeitet worden sind, sind die Berechnungsverfahren für die Bemessung der Hohlprofilfachwerkknoten unter Zeit- und Dauerfestigkeitsbeanspruchung unzureichend. Bezüglich der Kenntnisse über Zeit- und Dauerfestigkeit von Hohlprofilverbindungen kann der gegenwärtige Stand wie folgt festgehalten werden: 1. Es liegen genügend Informationen über die Schwingfestigkeit von Rundhohlprofilverbindungen vor, die im Rahmen der Forschungen auf dem Gebiet der Offshore-Technik und des Kranbaus erarbeitet wurden. zu erwähnen sind die Konstruktionsempfehlungen für feste Offshore-Plattformen von API, Det Norske Veritas, Germanischer Lloyd und die Kranbauvorschrift nach DIN 15018. Es fehlte jedoch bisher eine umfassende Analyse aller Versuchsdaten und die sich daraus ergebende Bemessungsmethode, die den besonderen Charakteristiken des Schwingfestigkeitsverhaltens von Rundhohlprofilverbindungen Rechnung trägt. 2. Im Rahmen des Europäischen Offshore-Stahlforschungsprogrammes sind vor kurzem zahlreiche Zeit- und Dauerfestigkeitsversuche an Rundhohlprofilknoten abgeschlossen worden. Hieraus sollen die neuen Erkenntnisse in die Gesamtanalyse der vorhandenen Daten integriert werden. 3. Das Zeit- und Dauerfestigkeitsverhalten von Rechteckhohlprofilknoten war bis vor kurzem völlig unerforscht. Im Jahre 1975 konnte mit der finanziellen Unterstützung von der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, der CIDECT und der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. ein großes Versuchsprogramm begonnen werden, das beim Abschluß im April 1980 wesentliche Daten zur Erarbeitung der Bemessungsverfahren von Rechteckhohlprofilknoten unter Ermüdungsbeanspruchung vermittelt hat. Da die Einfluß-Parameter verhältnismäßig zahlreich sind, ist der Zeit- und Dauerfestigkeitsvorgang in Hohlprofilknoten unter Heranziehung aller Einflüsse nur schwer verständlich. Zur Veranschaulichung wurde daher zuerst der Einfluß einzelner Parameter auf die Zeit- und Dauerfestigkeit gezeigt. Später wurde das Bemessungsverfahren beim Gesamt-Parametereinfluß unter Zugrundelegung der Prioritäten einzelner Parameter entwickelt. STUDIENGESELLSCHAFT FÜR ANWENDUNGSTECHNIK VON EISEN UND STAHL e .V. Veröffentlichung: 1980 Autoren: Prof. Dr.-Ing. Mang, Dipl.-Ing. Wardenier, Dipl.-Ing. Bucak, Dipl.-Ing. Dutta
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P 10 - Übersicht und Analyse am Markt befindlicher Bausysteme Veröffentlichung: 1975 Autoren: Prof. Dr.-Ing. H. Weber, Dr.-Ing. A. Eisenblätter, Dipl.-Ing. H. W. Strunck
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P 08.1 - Tragverhalten von Stahlstützen im Verbund mit Beton (Hohlprofile) Diese Arbeit enthält die Berechnung und Bemessung von ausbetonierten Hohlprofilstützen aus Baustahl unter Druck und einachsiger Biegung. Nach einer kurzen Einführung werden im Abschnitt 2 internationale Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet zusammengestellt. Im Abschnitt 3 wird ein Rechenprogramm als genaues numerisches Verfahren entwickelt. Abschnitt 4 enthält Interaktionsbeziehungen für die Grenztragfähigkeit, und zwar für den ganzen Bereich zwischen zentrischem Druck und reiner Biegung. Viele Ergebnisse, die mit dem beschriebenen Rechenprogramm und den Interaktionskurven gewonnen wurden, werden miteinander sowie mit verfügbaren Versuchsergebnissen verglichen; fast immer kann eine sehr gute Übereinstimmung beobachtet werden. Veröffentlichung: 1975 Autoren: Prof. Dr.-Ing. Roik, R. Bergmann, H. Bode, G. Wagenknecht
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