
P 149 - Erarbeitung eines Konstruktionskonzeptes zur unterirdischen Herstellung von Basisabdichtungen für Mülldeponien unter Einsatz von Stahl als Trag- und Dichtungselement In der Bundesrepublik Deut
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P 149 - Erarbeitung eines Konstruktionskonzeptes zur unterirdischen Herstellung von Basisabdichtungen für Mülldeponien unter Einsatz von Stahl als Trag- und Dichtungselement In der Bundesrepublik Deutschland existieren nach jüngsten Erhebungen rd. 105.000 Verdachtsflächen für Altlasten, von denen nach Schätzung des Umweltbundesamtes 10 bis 20% sanierungsbedürftig sind. Durch unsachgemäße Ablagerung oder bau- und betriebstechnisch falsche Konzeptionen gehen von vielen Mülldeponien erhebliche Umwelteinflüsse aus, die in Form von kontaminierten Sickerwässern über das Grundwasser die Versorgungsnetze von Siedlungsgebieten gefährden können. Die Oberflächenabdichtung von Altdeponien sowie die seitliche Umschließung dieser Deponien läßt sich mit der heute vorhandenen Technik zufriedenstellend lösen. Eine Abschirmung der Altlasten gegenüber dem Untergrund wirft demgegenüber erheblich größere Probleme auf. Bisher entwickelte Verfahren eignen sich nur für die Anwendung bei der Neuanlage von Deponien. Für die Sanierung bestehender Altlasten existiert bisher noch kein erprobtes System. Die Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V. hat diese Problematik aufgegriffen um aufzuzeigen, inwieweit die Anwendung von Stahl bei Altlastsanierungen möglich ist. In zwei getrennten Studien, durchgeführt von der Kocks Consult GmbH, Koblenz, und Ingenieursozietät Technologie Consult, Bochum, werden Möglichkeiten aufgezeigt, Basisabdichtungen von Deponien unter Einsatz von Stahl als Trag- und Dichtungselement nachträglich auszuführen. Die Ausarbeitung der Kocks Consult GmbH befaßt sich mit den folgenden Themen: - generelle Aufgabenstellungen bei der Müllentsorgung, - Anwendung von Stahl bei Sanierungen von Altlasten, - Konzept zur nachträglichen Basisabdichtung, - Empfehlungen über notwendige, zukünftige Untersuchungen, - Auflistung von weiteren Einsatzbereichen von Stahl in Projekten der Umwelttechnik. In der Studie der lngenieursozität Technologie Consult wurden die folgenden Punkte behandelt: - Altlasten und kontaminierte Standorte, - mögliche Sanierungstechniken und ihre Anwendungsgrenzen, - Einkapselung bei Altdeponien, - geologisch-hydrogeologische Randbedingungen, - Inhaltsstoffe von Altlasten, - Auswahl des mineralischen Abdichtungsmaterials (Verfüllstoff) als Grundlage für die Entwicklung eines Einbauverfahrens und dessen Erprobung, - Konzeption einer Basisabdichtung, - Rohrvortrieb im nicht begehbaren Nennweitenbereich einschließlich aller Neben-bedingungen und Anforderungen, - Herstellung eines Stahlverbundschirmes, - Wahl eines geeigneten Querschnittes für eine Basisabdichtung aus Stahl, - bauverfahrenstechnische Maßnahmen zum Erreichen einer hohen Lagegenauigkeit beim Vortrieb, - Zusammenfassung und Beurteilung der Querschnittsformen für eine Basisabdich tung aus Stahl, - erdstatische Berechnungen im Bereich einer Mülldeponie, - statische Berechnung einer Basisabdichtung aus Stahl, - wirtschaftliche Untersuchungen zur Realisierbarkeit einer nachträglich herzustellenden Basisabdichtung von Mülldeponien unter Einsatz von Stahl als Trag- und Dichtungselement. Auszüge der Studie sind in diesem Bericht zusammengefaßt. Auf Wunsch können die vollständigen Unterlagen bei der Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V. angefordert werden. Die vorliegenden Studien zeigen, welche Probleme beim Umgang mit Altlasten auftreten können. Es wird im einzelnen dargestellt, welche Sanierungsmöglichkeiten für Altlasten zur Zeit existieren, und wo ihre Grenzen liegen. Die Ergebnisse der Arbeiten wurden Fachleuten aus Industrie, Wissenschaft und Behörden vorgestellt und mit diesen eingehend diskutiert. Dabei kristallisierten sich Problemstellungen heraus, die im Rahmen der Studien nicht behandelt werden konnten, oder deren abschließende Diskussion den Rahmen der Studien gesprengt hätte. Im Sinne einer Vertiefung des Forschungsthemas stellen sich die folgenden Fragen: - Wie kann man die noch offen gebliebenen technischen Probleme bei der Ausführung einer nachträglich einzubringenden Basisabdichtung aus Stahlelementen lösen? Hier sind als Themenkreise besonders zu nennen: 1. Der Korrosionsschutz des eingebauten Stahls 2. die Dichtigkeit der eingebrachten Basisabdichtung sowie 3. die Lebensdauererwartung der geplanten Basisabdichtung unter Berücksichtgung der vorgenannten Punkte. - Wie sind die vorgeschlagenen Basisabdichtungen unter Verwendung von Stahl als Trag- und Dichtungselement wirtschaftlich zu beurteilen? Hierzu ist besonders ein Preisvergleich der vorgeschlagenen Lösungen mit anderen konkurrierenden Alternativen vorzunehmen. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die vorgeschlagenen Lösungswege nur bei einer begrenzten Anzahl von einzukapselnden Deponien anwendbar sein werden. - Wie ist die Einhaltung der sich immer wieder ändernden gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen (z.B. die TA-Abfall hat sich seit Abschluß der Studie geändert). Die o.g. Punkte zeigen, daß grundsätzlich eine weiterführende Forschung auf dem Gebiet der Einsatzmöglichkeiten von Stahl im Bereich der Sanierung, Einkapselung bzw. Sicherung von Deponien, auch für nachträgliche Basisabdichtungen, zu begrüßen wäre. Hierbei sollten die unwiderlegbaren Vorteile des Werkstoffs Stahl besonders berücksichtigt werden. Hierzu zählen vor allem: - die Elastizität einer Stahlgliederkette im Erdbebenfall, - die Möglichkeit der Überbrückung von Bodenstörungen im Bereich einer Basisabdichtung durch Stahlkonstruktionen, - die Möglichkeit der Reparatur einer Deponiebasisabdichtung im Schutze eines Stahlschirmes mit bergmännischen Verfahren - Die sich dann für den jeweiligen Einzelfall ergebenden Forschungsarbeiten werden für den Stahl werkstoff- und technologieoptimierte Anwendungen im Bereich der Deponietechnik erschließen. STUDIENGESELLSCHAFT STAHLANWENDUNG e.V. Düsseldorf, im September 1993 Veröffentlichung: 1993 Autoren: Prof. Dr.-Ing. B. Maidl, Prof. Dr.-Ing. D. Stein

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P 01 - Schallgedämpfte Stahlkonstruktionen im Brückenbau Bei der Durchführung des komplexen Forschungsvorhabens "Schallgedämpfte Stahlkonstruktionen im Brückenbau" ergab sich beinahe zwangsläufig eine Zusammenarbeit mit einer Reihe von Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete, von Institutionen und Firmen. Hierbei fanden wir in vielfältiger Weise Unterstützung zum Vorteil des Forschungsvorhabens. Der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V. Düsseldorf, sei für die großzügige Finanzierung des Vorhabens gedankt. Insbesondere danken wir Herrn Dr.-Ing. H. Witte, seinerzeit Kuratoriumsvorsitzender der Studiengesellschaft, und Herrn Ing.Grad. G.K. Wisniewsky, Geschäftsführer der Studiengesellschaft, für ihren persönlichen Einsatz bei der Verwirklichung des Forschungsprojektes. Dem Arbeitskreis "Schallgedämpfte Stahlkonstruktionen" der Studiengesellschaft, insbesondere Herrn Dipl.-Ing. A. Fahlbusch, Herrn Dr.-Ing. P. Koch und Herrn Dr.-Ing. W. Spieker, danken wir für fruchtbare Anregungen und Diskussionen. Das Forschungsvorhaben wäre ohne die Erprobung der im Labor untersuchten schalldämpfenden Verbundsysteme an einer Stahlbrücke nur Stückwerk geblieben. Für die großzügige Förderung des Vorhabens durch die Bereitstellung von zwei stählernen Hohlkastenbrücken in Hamburg, sei der Deutschen Bundesbahn, vertreten durch das Bundesbahnzentralamt München und durch die Bundesbahndirektion Hamburg, gedankt. Insbesondere danken wir Herrn Abteilungspräsident Dipl.-Ing. W. Stier und Herrn Dezernent Dipl.-Ing. E. Landwehr, BZA München, für ihr Engagement bei diesem Projekt. Herrn Dezernent Dipl.-Ing. H. Spelzhaus und Herrn Ing.Grad. W. Klemptner, BD Hamburg, sind wir für ihre Unterstützung bei der Durchführung des Großversuches dankbar. Herrn Prof. Dr. M. Heckldanken wir für die Beratung zu schalltechnischen Fraqen bei dem Forschungsvorhaben. Herrn Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.H. K.Klöppel sind wir dankbar für hilfreiche Diskussionen zu Problemen im Zusammenhang mit dem Befestigungselement Setzbolzen und für die Obernahme der Prüfung der statischen Berechnungen zu den Brücken Hammerbrookstraße. Das Forschungsvorhaben wurde in teilweise erheblichem Maß durch die am Projekt beteiligten Firmen unterstützt. Veröffentlichung: 1978 Autoren: J. J. Hanel, T. Seeger
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P 02.1 - Traglastversuche für dünnwandige Tunnelausbauprofile aus Stahl Veröffentlichung: 1974 Autoren: H. Kessler, H. Duddeck
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P 02.2 - Tabellen zur Berechnung schildvorgetriebener Tunnel - Theorie II. Ordnung mit Längskraftverformung Die Standsicherheit eines Tunnels hängt bei hinreichendem Verbund zwischen Auskleidung und Gebirge von der Wechselwirkung zwischen Konstruktion und Baugrund ab. Da die Eigenschaften des natürlichen Gebirges nur pauschal erkundet werden können, darf der Tunnelausbau mit einem entsprechend einfachen mechanischen Modell bemessen werden. Für Tunnel im Lockergestein kann hierfür das Berechnungsmodell eines ebenen, biegesteifen Ringes gewählt werden, der im Bereich nach auswärts gerichteter Verschiebungen elastisch gebettet ist, vgl. die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Erd- und Grundbau. Für dickere Auskleidungen (Stahlbeton) reichen die Bemessungs-Diagramme aus, die nach Theorie I. Ordnung ermittelt wurden. Bei dünneren Auskleidungen aus hochfesten metallischen Baustoffen (z.B. Stahl oder GGG5o) sind die Verformungseinflüsse in den Gleichgewichtsbedingungen nicht mehr vernachlässigbar klein (Theorie II. Ordnung). Die Untersuchungen am Institut für Statik, die Arbeiten von Hain und Horst haben gezeigt, daß die Einflüsse aus den Längskraftverformungen bei dünnen Tunneln von der gleichen Größenordnung sein können wie die allein aus der Durchbiegung folgenden Effekte in einer Theorie II. Ordnung. Der vorliegende Instituts-Bericht enthält die für die Praxis aufbereiteten Ergebnisse einer vollständigeren Theorie II. Ordnung in Form von Tabellen und Zahlenbeispielen. Hierzu war eine eingehende Parameteranalyse erforderlich. Der dimensionslose Parameter ß= ksR 4 /EI erfaßt Bettung und Biegesteifigkeit, der Parameter f = I/FR2 das Verhältnis von Biege- zu Dehnsteifigkeit und damit die Verformbarkeit infolge der Ringkräfte. Die Berechnung erfolgt hier nach der Elastizitätstheorie. Die wirtschaftliche Bemessung von Tunnelauskleidungen ist eine Optimierungsaufgabe, weil dünnere Querschnitte zu geringeren Beanspruchungen führen können. Anhand der Tabellen kann daher - ohne den Rückgriff auf Computer-Programme - schnell ein günstiger Querschnitt gefunden werden. Die Forschungs- und Auswertearbeiten zu diesem Bericht gehören zu einem umfassenderen Forschungsprogramm über das elastische und plastische Tragverhalten von Tunnelauskleidungen aus Stahl. Sie wurden zum Teil finanziell unterstützt von der Studiengesellschaft für Anwendungstechnik von Eisen und Stahl e.V., Düsseldorf Für die Bereitstellung dieser Forschungsmittel danke ich der Studiengesellschaft. Veröffentlichung: 1975 Autoren: H. Kessler
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P 02.3 - Die Bemessung und Traglastberechnung stählerner Tunnelauskleidungen Veröffentlichung: 1976 Autoren: H. Kessler
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P 03 - Berechnungsgrundlagen für Wabenträger Wabenträger entstehen aus den üblichen Walzprofilen dadurch, daß deren Stege zickzackförmig aufgeschnitten, die dabei entstehenden Hälften um eine halbe Schnitteinheit gegeneinander versetzt und die abstehenden Stegteile direkt oder nach Einfügen von Zwischenblechen miteinander durch Schweißung verbunden werden. Das so entstehende Bauteil weist horizontale und vertikale Tragelemente auf, die als Gurte und Pfosten bezeichnet werden sollen. Gegenüber ihrem Ausgangsprofil weisen Wabenträger mehrere Vorzüge auf: a) Bei zweckmäßiger Schnittführung ist die Tragfähigkeit wegen des Gewinns an Bauhöhe größer. b) Sie sind aufgrund der vielen Stegöffnungen besser als Haupttragelemente von Geschoßdecken verwendbar, da wegen der erforderlichen Installationsleitungen die Hauptträgerstege ohnehin durchbrochen werden müssen, will man nicht an Bauhöhe verschenken und die Installationsleitungen unterhalb der Träger anordnen. Dem stehen jedoch auch einige Nachteile gegenüber, die vor allem in den erhöhten Herstellungskosten und der für eine Handrechnung zu aufwendigen Bemessung zu erblicken sind. Beidem könnte dadurch sinnvoll begegnet werden, daß: a) ein Bemessungsverfahren entwickelt wird, bei dem die Sicherheit gegen Versagen des Bauteils nachgewiesen wird. Das elastische Bemessungsverfahren liefert nur die Sicherheit gegen Fließbeginn an einer einzigen Stelle und führt, wie die in /22/ ver öffentlichen Untersuchungen zeigen, zu extrem unterschiedlichen Sicherheiten (zwischen v = 1,535 und v = 5,53) gegen Versagen. Die Anwendung des Traglastverfahrens bei der Bemessung der Wabenträger kann also zu wirtschaftlicheren Konstruktionen führen. b) Tabellen zur Verfügung gestellt werden, denen für eine vorgegebene Stützweite, Belastung, Fließgrenze, maximale Bauhöhe, maximale Durchbiegung und minimale Lochgröße für gebräuchliche Bauaufgaben ohne detaillierte Berechnung der zugehörige, den Vorschriften genügende günstigste,Wabenträger zu entnehmen ist. Die theoretischen Grundlagen hierfür bereitzustellen, d.h. an Hand der bisher durchgeführten Forschungsvorhaben und eigener experimenteller und theoretischer Untersuchungen ein Verfahren zur Ermittlung der Traglast von Wabenträgern zu entwickeln und darauf aufbauend eine Schnittoptimierung vorzunehmen (für verschiedene Stützweiten und Belastungen die gewichtsmäßig optimale Wabenform anzugeben) ist das Ziel dieser Arbeit. Veröffentlichung: 1975 Autoren: Dipl. Ing. W. Kanning
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P 04 - Experimentelle Prüfung an Fugenkonstruktionen durchgehend bewehrter Betondecken Autoren: Prof. Dr.-lng. J. Eisenmann, Dr.-lng. U. Lempe Veröffentlichng: 1975
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P 06 - Stahlbaualternative für das Hochschul-Aktionsprogramm in NRW Das Land Nordrhein-Westfalen plant in den Städten Duisburg, Essen, Wuppertal, Siegen und Paderborn den Bau von 5 Universitäten. Am 4.1.1972 wurde diese Entscheidung in einer Pressekonferenz des Finanzministers bekanntgegeben, deren Daten in der Anlage nachgelesen werden können. Die Planung wurde dem Staatshochbauamt II - ZPH - in Münster, unter Leitung des Regierungsbaudirektors Dirksmeyer übertragen. Dieser entwickelte mit seinen Mitarbeitern Grundrißsysteme, Schnitt- und Aufrißsysteme sowie die zugehörigen Haustechniken für Institute als Geschoßbauten, die in allen genannten Universitätsstädten errichtet werden sollen. Erstmals wurde damit der Beschluß gefasst und verwirklicht, ein sehr großes Bauvolumen einheitlich zu konstruieren und zu gestalten. Landtag und Regierung gaben der Bauindustrie damit die Chance der Typisierung und der Optimierung von Bausystemen. Die Bauindustrie wird nun beweisen müssen, wieweit sie diese Chance nutzen will und ob es ihr ernst war mit der Behauptung, ein Katalogisieren von Systemen lohne sich nur dann, wenn sehr große Bauvolumen zu bearbeiten seien. Veröffentlichung: 1973 Autoren: o.A.
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